Wollt ihr spielen, klettern, rutschen, paddeln, Schätze sammeln und Wasserspaß haben?
Habt ihr Lust, euch wie eine Playmobilfigur in der Ritterburg, auf dem Piratenschiff oder in eurem Playmobil-Bauernhof zu fühlen? Dann ist der Playmobil Funpark bei Nürnberg genau das richtige Ausflugsziel für euch.
Im Gegensatz zu unzähligen Freizeitparks, in denen es vor allem um höher, schneller, besser und den ultimativen Adrenalinkick geht, steht im Playmobil Funpark vor allem eines im Mittelpunkt: Spielen, die eigene Fantasie nutzen und Spaß haben. Ein übergroßer Spielplatz mit unzähligen Möglichkeiten, mit Indoorbereich und Gastronomie. Ideal für Familien mit Kindern bis ca. 12 Jahre sowie alle kleinen und großen Playmobilfans.
Inhalte
- Anreise und Parken
- HOB-Center: Der große Indoor-Bereich zum Essen und Spielen
- Playmobil-Spielwelten für alle
- Vom Muschelfischer zum Schatzgräber im Playmobil Funpark
- Geheimnisumwitterte Ritterburg und Turnierteilnahme
- Powerboote und Polizei-Gokarts
- Piratenschiff ahoj!
- Wasserspiele an allen Ecken und Enden
- Das Baumhaus: unser heimlicher Favorit
- Essen und Trinken im Playmobil Funpark
- Dies und das (Tickets, Preise, welches Alter …)
Anreise und Parken
Der Playmobil Funpark liegt in Zirndorf, einer Stadt ein kleines Stück westlich von Nürnberg. Wenn nicht gerade Stau auf den großen Straßen rund um Nürnberg ist, ist der gut ausgeschilderte Freizeitpark problemlos anzufahren.
Der Park öffnet um 9 Uhr. Wir versuchten immer möglichst frühzeitig da zu sein, um den Tag voll ausnutzen zu können. Mit den drei kostenpflichtigen Parkhäusern in Eingangsnähe, bekamen wir aber auch bei späterer Ankunft noch leicht einen Platz. Dass es auch einen Außenparkplatz sowie einen Wohnmobilstellplatz gibt, entdeckte ich erst 2026.
Der Funpark ist übrigens auch mit dem Bus des öffentlichen Nahverkehrs erreichbar.
HOB-Center: Der große Indoor-Bereich zum Essen und Spielen
Die große, mit Glasdach überspannte Halle ist einer der zentralen Punkte im Funpark.
Hier gibt es:
- Gastronomie und viele Sitzgruppen
- Viel Playmobil zum Spielen, an Spieltischen in lebensgroßen Playmobilhäusern.
- Einen tollen Indoor-Kletterpark mit Tunnelrutschen und Kellergewölbe.
- Eine Bühne, auf der zu bestimmten Zeiten Kinderanimation oder Kinderdisco stattfindet.
- Viele Toiletten
- Babywickelraum
- Schließfächer (1€ oder 2€ Pfand)
- Wäschetrockner
- Handyladefächer
Die Schließfächer im HOB-Center waren immer unsere erste Anlaufstelle, um Wechselkleidung zu verstauen. Alternativ hätten wir uns auch einen Buggy oder Bollerwagen mieten können.
Playmobil-Spielwelten für alle
Ein Tag reicht nicht, um die vielen Spielwelten ausgiebig zu erkunden und zu nutzen.
Bei unserem ersten Besuch 2015 gingen wir erst einmal auf Entdeckungstour, blieben an den Riesenrutschen hängen, zu denen der Aufstieg über Holzstege, Netze und Balancierbalken führt.
Wir machten einen Abstecher aufs Piratenschiff, in die Burg, zur Arche Noah, auf den Bauernhof und in den Wilden Westen.
Überall, wo es etwas zu Klettern gab, war vor allem unsere Tochter mit dabei, sei es der Balancierparcours, das Okta-Netz, das Baumhaus oder der Indoor-Kletterpark.
Fasziniert waren die Kinder auch vom vielen Playmobil, das im HOB-Center an Spieltischen zur freien Verfügung steht. Ideal, wenn das Wetter draußen nicht mitspielt.
Bei den nächsten Besuchen hatten wir bereits Favoriten, die wir als erstes ansteuerten, bevor der Andrang zu groß und die Warteschlange zu lang wurde.
Vom Muschelfischer zum Schatzgräber im Playmobil Funpark
Absoluter Favorit wurden bei unseren Kindern die großen Muscheln, in denen sie nach kleinen Schätzen fischen konnten. Hier brach die Sammelleidenschaft voll durch. War der Andrang groß, durften die Kinder 10 Minuten fischen, bevor die nächsten an der Reihe waren. Aber für diesen Spaß standen sie gerne an, sogar mehrmals hintereinander.
Auch das Buddeln nach kleinen Münzen und Edelsteinen in der Piratenlagune oder im Wilden Westen machte Spaß. Nicht nur den Kindern.
Geheimnisumwitterte Ritterburg und Turnierteilnahme
Die Ritterburg war bei jedem unserer Besuche ein absolutes Muss. Hier gab es so viel zu entdecken! Anfänglich waren das nur Brunnen und Burgmauer. Aber mit jedem Besuch und steigendem Alter entdeckten die Kinder etwas Neues. Wer darf auf den Thron? Ab mit dir ins Gefängnis! Traust du dich durchs dunkle Spiegelkabinett? Warst du schon am Burgturm? Und dann die Geheimgänge! Innerhalb der Burganlage kletterten wir hinein und tauchten außerhalb der Burgmauern wieder auf! Da wurde sogar ich als Mama wieder zum Kind.
Einmal wurden am Turnierplatz hinter der Burg gerade Knappen für ein Ritterturnier gesucht. Unsere Große schaffte es, sich zu qualifizieren und durfte teilnehmen. Mit vollem Einsatz erkämpfte sie sich Ritterschlag und Urkunde.
Powerboote und Polizei-Gokarts
Auf keinen Fall auslassen durften wir bei unseren Besuchen den See mit den Power-Paddelbooten. Nicht einmal bei Regen. Dabei wird in diesen Booten nicht gepaddelt, sondern gekurbelt. Es sind kleine Schaufelradboote, mit denen die Kinder über den flachen See rudern dürfen. Gerade bei gutem Wetter mussten wir hier auch schon lange anstehen.
Die Gokarts an der Polizeistation entdeckten unsere Kinder erst, als sie größer waren. Und selbst danach blieben sie Nebensache. Ganz anders bei anderen Kindern oder deren Eltern, die ebenfalls in die Pedale treten dürfen. Vermutlich ist deshalb bei diesem Familienvergnügen mit Mindestgrößenanforderung die Warteschlange meist lang. Obwohl es ganz schön anstrengend ist, auf dem leicht hügeligen Parcours.
Piratenschiff ahoj!
Das Piratenschiff zu entern durfte bei keinem unserer Besuche fehlen. Es ist immer wieder spannend, die unterschiedlichen Ebenen des Oberdecks zu erkunden, am Steuerrad zu drehen, die Schiffsglocke zu läuten und den Mastkorb zu erklimmen. Und dann erst unter Deck! Für mich als Erwachsene ist das an manchen Stellen ganz schön eng und niedrig. Hier wieder Kind sein wäre schön!
Wasserspiele an allen Ecken und Enden
Der Playmobil Funpark ist nicht nur ein überdimensionaler Spielplatz, er ist auch ein riesiger Wasserspielplatz. In fast allen Themenbereichen gibt es etwas mit Wasser:
- Königreich der Meerjungfrauen mit Wassernebel, Pumpbrunnen und Wasserbecken
- Wasserspielbahnen in der Arche Noah
- Möglichkeiten seine aus dem Sand gebuddelten Schätze zu waschen
- Wasser zum Striegeln der Pferde und Kühe im Bauernhof oder der Einhörner im Feenland
- einen Bach zum Planschen am Baumhaus
- einen speziellen Wasserspielplatz mit mehreren Wasserfällen
Ein Grund, warum es im Park bei heißem Wetter sehr voll wird. Neben Sonnenschutz hatten wir schon Badekleidung und Handtücher im Gepäck.
Bei nicht so heißem Wetter ist Wechselkleidung unabdingbar, am besten mehrere Garnituren. Auch Matschhose und Gummistiefel können wir empfehlen.
Das Baumhaus: unser heimlicher Favorit
Das Baumhaus zu erklimmen und durch die steile Tunnelrutsche unten wieder ausgespuckt zu werden oder über die vielen Kletternetze und Hängebrücken durch den Wald zu klettern, macht sogar mir als Mama Spaß. Der Bergwerksstollen unterm Baumhaus mit seinen Salzkristallen und kleinen Unter-der-Erde-Geheimnissen faszinierte besonders unseren Sohn.
Essen und Trinken im Playmobil Funpark
Der Funpark bietet mehrere Möglichkeiten, sich zu verpflegen. Wir nutzten regelmäßig die Wirtsschänke am HOB-Center für leckere Currywurst und gegenüber vom HOB-Center den Pizza & Pasta-Point. Für die Kinder gab es immer ein Kids-Menü inklusive Playmobil-Figur und nachmittags ein Eis in der Eis-Boutique. Auch einen Crêpe am Piratensee gönnten wir uns schon oder einen Kaffee von der Café-Bar im HOB-Center. Die weiteren Imbiss-Stände an der Burg, in der Westernstadt oder nahe dem Paddelboote-See nutzten wir noch nicht. Auch nicht die Getränke- und Eisautomaten, die im ganzen Park verteilt stehen.
Dies und das (Tickets, Preise, welches Alter …)
- Tickets müssen online besorgt werden, auch die kostenlosen Kleinkinder-Tickets.
Dass es keine Eintrittskarten mehr vor Ort zu kaufen gibt, ist ein Relikt aus Corona-Zeiten, verkürzt jedoch die Wartezeit am Eingang erheblich. - Leider haben sich die Preise sowohl für den Eintritt als auch für das Essen im Park seit 2015 massiv erhöht. Sie sind zwar immer noch günstiger als in anderen Freizeitparks, aber für das Angebot empfinde ich sie als grenzwertig.
- Der Park ist vor allem geeignet für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren, für alle Playmobil-Liebhaber und alle, die Kind geblieben sind.
- Damit es auch „Wiederholungstätern“ nicht langweilig wird, gibt es immer wieder etwas Neues im Park zu entdecken.
- Playmobil-Shop
- Viel-Fotografierer wie ich sollten eine Powerbank dabeihaben.
- Unsere Tagesausflüge in den Playmobil Funpark fanden während unserer Zeit als Wohnwagen-Camper statt. Wir reisten dabei von Campingplätzen bei München, bei Augsburg oder bei Nürnberg mit dem Auto an. Den Campingplatz zur Mühle, der 20 Fußminuten vom Playmobil Funpark entfernt liegt, haben wir noch nicht getestet.
Habt ihr noch Fragen zum Playmobil Funpark?
Wart ihr schon im Playmobil Funpark? Welche Attraktionen haben euch besonders gut gefallen? Gibt es noch Tipps, die ihr anderen Familien mitgeben wollt?
Schreibt uns in die Kommentare!

















