Rothenburg ob der Tauber hat uns absolut verzaubert. Lasst auch ihr euch von diesem Städtchen gefangen nehmen und entführen in frühere Zeiten! Mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer und seiner Bastion, den Fachwerkhäusern mit kleinen verwunschenen Läden, ist diese Stadt ein sehenswertes Ausflugsziel.
Lage an der A7
Südlich von Würzburg und westlich von Nürnberg an der A7 gelegen, ist Rothenburg ob der Tauber sowohl von Süden als auch von Norden kommend gut zu erreichen. Die Stadt bietet sich auch als Zwischenstopp auf der Durchreise an, sei es als Mittagspause oder als Übernachtungshalt für Camper.
Parken und Camping
Die Stadt bietet mehrere kostenpflichtige Parkplätze.
Wir nutzten bei unserem Besuch P2 im Süden der Stadt und standen dabei nicht auf dem speziell für Wohnmobile ausgewiesenen Stellplatz rechts der Zufahrtsstraße, sondern nutzten den Parkbereich für alle Fahrzeugtypen. Hier hätten wir auch mit Gespann herkommen dürfen.
Der Parkplatz kann mit Parkschein oder per Parkster-App gezahlt werden.
Zwischen den zwei Parkbereichen von P2 steht eine öffentliche Toilettenanlage.
Im Norden der Stadt gibt es einen privat betriebenen kleinen Wohnmobilstellplatz und noch ein Stück weiter im Taubertal befinden sich zwei Campingplätze.
Spitalbastei und Spitalviertel
Von P2 aus kommend stießen wir als erstes auf die beeindruckende Bastei aus dem 16./17. Jahrhundert am südlichen Ende der Altstadt. Mit Stadtgraben und Kanonenrohr im Fenster. Zwei Innenhöfe mussten wir durchqueren, um in die Stadt zu gelangen.
Am Rückweg erkundete ich auch das Innere der Bastei. Wirklich beeindruckend, dieses massive Bollwerk.
Das schmale und langgezogene Spitalviertel begeisterte uns bereits mit seinen Häusern. Es ist komplett von Stadtmauer umgeben. Durch ein weiteres Tor unter dem Siebersturm hindurch gelangten wir zum Plönlein, dem kleinen Platz am Brunnen.
Altstadt – absolut bezauernd
Die Stadt verzauberte uns. Die schmalen Straßen und Gassen mit den dicht aneinander gereihten Häusern, teilweise mit sichtbarem Fachwerk, die Lädchen und Gastbetriebe darin mit ihren verschnörkelten Zunftzeichen und Wirtshausschildern. Wir fühlten uns in frühere Zeiten zurückversetzt.
Dann öffnete sich der Marktplatz vor uns mit seinen großen, beeindruckenden Gebäuden. Hier verweilten wir eine ganze Weile, bis wir unseren Weg fortsetzten.
Vorbei an der St. Jakobs Kirche spazierten wir durch ein weiteres beeindruckendes Tor bis in den Burggarten. Von hier aus hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Taubertal und das Spitalviertel.
Zurück in der Altstadt kamen wir am Weihnachtsmuseum vorbei.
Durch die Rödergasse liefen wir bis zum Röderturm und erklommen dort die Stadtmauer. Den Rückweg legten wir auf der Stadtmauer zurück, mit wunderschönen Blicken auf die Altstadt.
Das schreit nach Wiederholung!
Zwei Stunden hatten wir uns Zeit für unsere Mittagspause genommen, bevor wir mit dem Wohnmobil weitergefahren waren. Die Stadt selbst hätte jedoch viel mehr Zeit verdient.
Hier wollen wir unbedingt nochmals hin, …
- zum Besteigen von mindestens einem der Stadttürme
- zum Fortsetzen unseres Weges auf der Stadtmauer
- zum Durchstreifen weiterer kleiner Gässchen
- zum Erkunden des Burggartens
- zum Kennenlernen des Taubertals mit den auf der Karte eingezeichneten Mühlen
Welche Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber dürfen wir beim nächsten Mal nicht auslassen? Lohnt es sich, eine Stadtführung zu buchen?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!






















