Cuxhaven, die Stadt zwischen Nordsee und Elbe, hat weit mehr zu bieten, als Strand und Watt. Der auf Touristen ausgerichtete Kurort hat viel Sehenswertes. Aber auch etliche Veranstaltungen warten auf die Gäste. Langweilig wird es hier jedenfalls nicht.
Wahrzeichen Kugelbake
Die Kugelbake ist das Wahrzeichen der Stadt und steht am Zusammenfluss von Nordsee und Elbe.
Der hohe Holzturm ist schon von weitem sichtbar und markiert die Einmündung zur Elbe. Besonders früher war er ein wichtiger Wegweiser für die Schiffe.
Heute wird die Kugelbake als Denkmal erhalten, was durch ihre exponierte Lage zwischen den Elementen Sturm und Meerwasser nicht einfach ist.
Erst als wir direkt unter ihr standen, wurde uns bewusst, wie groß dieses Holzbauwerk eigentlich ist.
Der hohe Holzturm ist schon von weitem sichtbar und markiert die Einmündung zur Elbe. Besonders früher war er ein wichtiger Wegweiser für die Schiffe.
Heute wird die Kugelbake als Denkmal erhalten, was durch ihre exponierte Lage zwischen den Elementen Sturm und Meerwasser nicht einfach ist.
Erst als wir direkt unter ihr standen, wurde uns bewusst, wie groß dieses Holzbauwerk eigentlich ist.
Fort Kugelbake
Nahe der Kugelbake befindet sich hinter dem Deich das Fort Kugelbake. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Marinefestung, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Vom Deich aus konnten wir nur die Festungsmauer und einen ehemaligen Flakturm sehen. Den Eingang entdeckten wir auf der anderen Seite über einen Burggraben hinweg.
Wir sahen uns das Fort nicht an, auch nicht das Mittelalterspektakel, das gerade dort stattfand. Bezüglich Altstadtfest waren wir nämlich noch gesättigt von der kurz zuvor besuchten Friedberger Zeit.
Fährhafen
Den Fährhafen kannte ich bereits von früheren Fahrten nach Helgoland. Wir statteten ihm dennoch einen Besuch ab, gerade im Hinblick auf unsere eigene Helgolandfahrt, die wir von hier aus antreten wollten. Zeitlich kamen wir gerade rechtzeitig, um die MS Helgoland beim Auslaufen beobachten zu können. Das heizte die Vorfreude bei unserem Sohn noch ein Stück weiter an, auch wenn uns das laute Abschieds-Tuten zusammenfahren ließ.
Alte Liebe
Hinter „Alte Liebe“ verbirgt sich nicht nur ein weiterer Schiffsanleger, sondern vor allem eine zweigeschossige Plattform in Hafennähe, von der aus man die von der Elbe kommenden und in die Elbe einfahrenden Schiffe beobachten kann. Außer im Winter erhält man dabei über Lautsprecher sogar Informationen zu den Schiffen in live Ansage.
Während unserer Anwesenheit zog nur ein Containerschiff vorbei, dafür jedoch jede Menge Regenwolken. Als sich eine davon entleerte, flüchteten wir uns in einen der Touristenshops voller Mitbringsel. Nette Geschenkideen mit Aufschrift „Danke fürs Gießen“ oder „Für die beste Oma der Welt“.
Interessant war auch das Semaphor, eine riesige Signalanlage aus dem 19. Jahrhundert, die hier steht. Es zeigt die Windrichtung und Windstärke für Borkum und Helgoland.
Museum Windstärke 10
Windstärke 10 ist das Wrack- und Fischereimuseum in Cuxhaven, das wir wegen des schlechten Wetters besuchten. Im Internet hatte es sehr interessant geklungen, ist es sicherlich auch für diejenigen, die sich für die Schifffahrt, die Fischerei und Geschichten über Stürme und gesunkene Schiffe v.a. aus dem 1. Weltkrieg interessieren. Leider war es für uns nur mäßig interessant. Oder wir waren nach unserem Ausflug nach Obereversand einfach zu müde, um die vielen Infos zu lesen.
Hapag-Hallen
Den ehemaligen Amerikabahnhof, von wo aus sich früher die Auswanderer auf den Weg nach Amerika machten, wollte ich mir gerne anschauen. Aber natürlich hatten wir mal wieder nicht auf die Zeit geachtet und waren zu spät, um eine Führung mitzumachen. Auf die Idee, uns wenigstens die Ausstellung anzuschauen, kamen wir nicht. Die Meinungen im Internet sind dazu auch sehr geteilt, weshalb ich eine Führung vorziehen würde, sollten wir mal wieder vor Ort sein.
Ich hatte überlegt, zu Fuß dorthin zu spazieren. Doch der Weg durch das Hafenviertel kam mir schon im Auto sehr weit vor. Außerdem stank es streckenweise ziemlich. Hafen-Industriegebiet eben.
Kurpark
Zum kleinen Zoo im Kurpark Döse konnten wir aber spazieren. Er ist tatsächlich sehr klein und überschaubar, dafür aber kostenlos. Wir bekamen Vögel, Pinguine und Äffchen zu sehen. Am Kurparkweiher hätten wir Tretboot fahren können.
Entdeckungen in alle Richtungen
Unsere Ferienwohnung lag im Ortsteil Döse und damit im Spitz zwischen Nordsee und Elbe. Ideal, um ausgedehnte Walkingtouren in alle Richtungen zu unternehmen.
Richtung Norden gelangten wir ans Meer bzw. zum Watt. Brauchte allerdings 15 Fußminuten, was der einzige Nachteil unserer schönen Ferienwohnung war. Mal schnell an den Strand, wenn es für ein paar Minuten nicht regnete, war leider nicht möglich.
Lief ich Richtung Westen, kam ich in den Stadtteil Duhnen. Dabei kam ich an mehreren Campingplätzen vorbei, die nicht weit hinter dem Deich lagen und gelangte dann zu den großen Hotelanlagen an der Strandpromenade. Den Rückweg nahm ich über die Strandpromenade und entdeckte dabei das Beachvolleyball-Stadion am Strand und das Freibad Steinmare zwischen Strand und Deich.
Bei einer Walkingrunde Richtung Osten entdeckte ich die Moorwiesen hinter der Grimmershörnbucht. Moorwiesen hätte ich hier nicht erwartet!
Am Deich angekommen nahm ich leider nicht den Treppenaufgang in Sichtweite und musste deshalb länger als gedacht dem langweiligen Weg hinter dem Deich folgen, bis endlich der nächste Deichübergang kam und mir einen fantastischen Blick in die Grimmershörnbucht ermöglichte. Eine sehr große Bucht, in der bei Flut das Wasser tief genug zum Schwimmen ist.
Touristenstadteil Duhnen
In Duhnen waren wir noch ein weiteres Mal. Im Touristenzentrum an der Strandpromenade fanden wir viele Lokale und Andenkenläden, aber auch den Drachenladen, in dem wir unseren Teenagern die Lenkdrachen kauften. Die Webcam, mit deren Bildern ich daheim die Urlaubsvorfreude angefacht hatte, war ebenfalls hier auf einem der Hotels installiert.
Restaurantempfehlung
Empfehlen können wir das Griechische Restaurant Yamass im Stadtteil Döse. Es ist sehr beliebt, deshalb unbedingt reservieren!
Es war das erste Mal, dass wir beim Griechen ein Buffet geboten bekamen. Hier konnten wir wahrlich schlemmen und mit mehreren Ouzos vor- und nachspülen. Natürlich aßen wir mehr, als uns guttat, aber es war einfach so lecker und die Auswahl so groß.
Das Buffet stand in der Raummitte, was den Nachteil brachte, dass ständig Leute mit ihren Tellern an unserem Tisch vorbeiliefen und es sehr unruhig war.
Übrigens war das Buffet kein Muss. Wer wollte, konnte auch à la Carte essen.
Zu guter Letzt
- Die Innenstadt von Cuxhaven empfanden wir als nichts Besonderes. Vielleicht haben wir auch einfach etwas übersehen!?
- An unserem Ankunftstag ging gerade das Künstler- und Deichfest zu Ende. Leider waren wir zu müde, um dort vorbeizuschauen.
- Interessehalber wollte ich zum Piratenspektakel am Strandhaus Döse. Doch als wir hinkamen, war davon nichts zu sehen. Da unsere Kinder sowieso zu alt dafür waren, erkundigten wir uns nicht weiter.
- Ein Ausflug an die Wurster Nordseeküste musste aber noch sein. Wenn ich schon hier war, wollte ich auch den Campingplatz sehen, auf dem wir gestanden hätten, wären wir mit Wohnwagen angereist. Davon erzähle ich euch im nächsten Beitrag.
Welche Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in Cuxhaven könnt ihr empfehlen?
Lasst es uns in den Kommentaren wissen!